Folgende Verfahren bieten sich praktisch zur Negativherstellung an:
Man fotografiert mit großem Kameraformat (z. B. 8x10 inch), daß wäre der Idealfall. Die Qualität der Negative bei variabler Entwicklung ist optimal. Wichtig ist, daß die Filme für den jeweiligen Prozeß die optimale Dichte aufweisen. Um in die richtige Dichteregion zu kommen muß man in der Regel die Belichtung und Entwicklung variieren. Für Dichten über 2,0 muß man die Entwicklungszeit - bei etwas reduzierter Belichtung in der Kamera - um ca. 100% steigern. Test erforderlich!! Ein durchaus brauchbarer Weg führt über die Digitalisierung der Motive mit anschließender Ausbelichtung oder - bei Verzicht auf die letzte Qualität - Ausdruck mit hochauflösendem Tintenstrahldrucker auf entsprechender Folie. Wenn man auf große Formate verzichtet, bietet diese Methode einige Vorteile; Kontraststeuerung und Motivsampling lassen sich punktgenau durchführen.
Welche Methode man auch wählt, am Ende müssen etwa folgende Negativkontraste erreicht werden:
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Platindruck: |
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Entwicklungsverfahren: |
Gamma 1,4-1,7 |
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Auskopierverfahren: |
Gamma 1,9-2,2 |
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Gummidruck: |
Gamma 1,3-1,5 |
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Albuminprint |
Gamma über 2,0 |
| Salzprint | Gamma über 2,0 |
| Ziatypie | Gamma 1,5-2,0 |
| Kallitypie | Gamma 1,5-1,8 |
| Cyanotypie | Gamma 1,5-1,8 |